Berlin – mit Haltung, Klarheit und Rückenwind
Die ersten Beteiligten des Projekts sind bereits in Berlin angekommen. Am Wochenende
blickt der organisierte Sport bundesweit auf das
Bundesfinale der „Sterne des Sports“, bei
dem der 1. PBC Bad Wildungen 1989 e. V. zu den ausgezeichneten Projekten zählt. Für den
Verein ist die Teilnahme eine große Anerkennung für jahrelange ehrenamtliche Arbeit,
nachhaltige Jugendarbeit und konsequent entwickelte Projektstrukturen.
Arnd Gresenz, Projektlehrer der Ense-Schule Bad Wildungen, der unter anderem den
Ironman-Weltmeister Patrick Lange begleitete, mit den Harlem Globetrotters
Germany arbeitet und zahlreiche Athletinnen und Athleten zu nationalen und
internationalen Titeln führte, betont:
„Ich habe viele Sportler auf ihrem Weg zu deutschen und internationalen Titeln begleitet –
aber ein Projekt bis ins Bundesfinale der Sterne des Sports zu führen, war auch für mich neu.
Was mich hier besonders beeindruckt hat, war die Konsequenz, mit der aus begrenzten
Mitteln maximale Wirkung erzielt wurde – sportlich, pädagogisch und vor allem
kommunikativ. Die Zusammenarbeit ist geprägt von Klarheit, Verlässlichkeit und echtem
Herzblut. Genau so entstehen Partnerschaften, in denen alle Seiten profitieren.“
Auch international findet das Projekt Beachtung. Igor Gakovic, Partner aus dem Balkan-
Raum, erklärt:
„Das Projekt zeigt, wie ein lokal verwurzelter Sportverein über nationale Grenzen hinaus
Bedeutung entwickeln kann. Auf dem Balkan genießt der 1. PBC Bad Wildungen hohes
Ansehen für seine Jugendarbeit, seine strukturierte Kommunikation und seine internationale
Vernetzung. Dieser Ansatz verdeutlicht, wie moderne Vereinsentwicklung in Europa gelingen
und andere dazu ermutigen kann, mutig und zukunftsorientiert zu handeln.“
Bad Wildungen. Natürlich gut? – Eine notwendige Klarstellung
Ausgangspunkt der gesamten Entwicklung war der Wunsch des Vereins, das Bundesfinale
der
„Sterne des Sports“ gemeinsam mit der Stadt Bad Wildungen zu begleiten und nach
außen geschlossen zu vertreten. Der Verein suchte frühzeitig das Gespräch, um zu
klären, wer kommuniziert, welche Zuständigkeiten gelten und wie Stadt und Verein diesen
außergewöhnlichen Erfolg gemeinsam sichtbar machen können.
Aus dieser ursprünglich kooperativen Anfrage entwickelte sich jedoch eine zunehmend
problematische Situation:
Es gab keine eindeutige Kommunikationslinie, Zuständigkeiten blieben offen, und
wiederholte Klärungsversuche führten nicht zu Antworten, sondern zu weiteren
Einschränkungen.
Nachdem aus dem Stadtmarketing mitgeteilt wurde, dass es aufgrund eines Dissenses mit
dem Rathaus keine abgestimmte Kommunikationslinie gebe, wurde dem Projektleiter des
Vereins zugleich unterstellt, Unwahrheiten zu kommunizieren.
- Der Verein weist diese Behauptung ausdrücklich und entschieden zurück.
- Die Kommunikation des Projekts war jederzeit sachlich, dokumentiert und transparent.
- Diese Unterstellung ist für den Verein nicht hinnehmbar.
In der Folge wandte sich der Verein bewusst an die politische Ebene, um genau diese
strukturellen Fragen zu klären. Trotz mehrfacher, ausdrücklich an die politische Führung
der Stadt Bad Wildungen adressierter Anfragen erfolgte keine Rückmeldung. Stattdessen
wurde aus dem Stadtmarketing heraus nachweislich an politische Vertreter
herangetragen, auf Anfragen des Projektleiters unseres Vereins nicht zu reagieren.
Unabhängig davon, ob dies als Bitte oder Einflussnahme formuliert wurde, ist die Wirkung
eindeutig:
Die politische Ebene blieb vollständig stumm, während eine operative Gesellschaft die
Kommunikationshoheit faktisch bei sich behielt.
Der Verein stellt klar:
- In einem wachsenden, bundesweit wahrgenommenen Verein ist es selbstverständlich, dass Projektleiter und gewählte Verantwortliche die primären Ansprechpartner für ihre Projekte sind.
- Gespräche mit Einzelpersonen, die nicht projektverantwortlich sind, ersetzen keine sachliche Klärung auf zuständiger Ebene.
- Die wiederholte Ignorierung klar benannter Ansprechpartner ist kein Missverständnis, sondern ein strukturelles Kommunikationsproblem.
Damit überschritt eine städtische Staatsbad Bad Wildungen GmbH aus Sicht des Vereins ihre Rolle der operativen
Umsetzung und wirkte steuernd auf politische Kommunikation ein. Die notwendige Trennung zwischen operativer Arbeit, politischer Verantwortung und Kontrolle wurde aufgehoben.
Für einen Verein, der mit öffentlichen Fördermitteln, kommunalen Sponsoringstrukturen und bundesweiten Wettbewerben arbeitet, entsteht so ein nicht vertretbares
Compliance- und Transparenzrisiko.
Haltung statt Worthülsen
Das Vereinsmarketing des 1. PBC Bad Wildungen arbeitet nicht mit leeren Claims, sondern
mit Haltung. Vor diesem Hintergrund hat der Verein entschieden, den selbst entwickelten
Claim
„Heimat. Stadt. Verein(t).“ bis auf Weiteres ruhen zu lassen und bereits eingereichte soziale Projekte, die unter diesem Leitgedanken bei Wettbewerben platziert wurden, zurückzuziehen.
Nicht aus Trotz – sondern aus Konsequenz.
Haltung lässt sich nicht glaubwürdig vertreten, wenn partnerschaftliche Kommunikation und
politische Zuständigkeiten nicht gewährleistet sind.
Zurück zum Positiven – trotz allem
Trotz dieser kommunikativen Missachtung steht fest:
Der Verein hat es nicht wegen, sondern trotz dieser Umstände bis ins Bundesfinale der
„Sterne des Sports“ geschafft. Und genau das macht dieses Projekt stärker.
Helmut Biermann, Vorsitzender der Deutschen Billard-Union, erklärt:
„Das Projekt zeigt eindrucksvoll, welches gesellschaftliche Potenzial im Billardsport steckt.
Dass ein Verein mit seiner Arbeit – insbesondere in der Nachwuchs- und Jugendarbeit – bis
ins Bundesfinale der Sterne des Sports vordringt, hat Vorbildcharakter für unseren gesamten
Verband. Solche Initiativen stärken nicht nur den Sport, sondern machen ihn bundesweit
sichtbarer und relevanter.“
Das Projekt endet nicht mit dem Bundesfinale der „Sterne des Sports“. Vielmehr wird es im
Anschluss dokumentarisch weitergeführt. Geplant ist eine filmische Aufarbeitung, die nicht
nur Ergebnisse zeigt, sondern Prozesse, Haltungen und die Vielfalt der beteiligten
Perspektiven sichtbar macht.
Vor diesem Hintergrund wurde bewusst entschieden, das Projekt auch kulturell zu öffnen.
Für die künstlerische und musikalische Gestaltung der entstehenden Dokumentation
arbeitet der Verein mit der
Berliner Female DJ "KarateKathi" aus der elektronischen
Musikszene zusammen. Dieses Cultural Crossover ist kein Stilmittel, sondern Ausdruck eines
offenen, zeitgemäßen Verständnisses von Vereinsarbeit, Jugendkultur und gesellschaftlicher
Wirkung.
Die Künstlerin
KarateKathi beschreibt ihren Zugang wie folgt:
„Das Projekt setzt auf neue Impulse, eine klare Ästhetik und eine zeitgemäße Ansprache, um
Billard als modernen Präzisionssport sichtbar zu machen. Es verbindet sportliche Leistung,
Konzentration und Haltung mit kreativen Ausdrucksformen und neuen kulturellen
Perspektiven.
In der Verbindung von Sport und elektronischer Musik entsteht eine eigene Energie – ein
gemeinsamer Takt, der Menschen, Disziplinen und Ideen miteinander verbindet.“.
Auch die mediale Resonanz bestätigt diesen Weg.
Florian Naß, ARD-Sportredakteur, sagt:
„Bei meiner Vorbereitung und beim Drehtermin mit 1.PBC Bad Wildungen hat mich
besonders beeindruckt, wie man sich durch kontinuierliche Arbeit zu einem sportlichen
Aushängeschild für die Region entwickeln kann – getragen von Substanz, Haltung und
nachhaltiger Jugendarbeit. Und das eben mal nicht bei den sogenannten großen Sportarten.
Die ist Billard im Norden Hessens aber geworden. Durch beeindruckendes Engagement.“
Schlusswort des Vereins
Torsten Schild, Projektleiter Kommunikation & Entwicklung, betont:
„Wenn sich ein ehrenamtlich getragener Verein aus einer nordhessischen Kleinstadt unter tausenden
Bewerbungen bundesweit bis ins Bundesfinale der „Sterne des Sports“ durchsetzt, Projekte konzipiert,
Bewerbungen verfasst und weiterentwickelt, Texte für Website und Öffentlichkeit erstellt und
kontinuierlich professionell kommuniziert – und es dennoch nicht gelingt, mit der eigenen Stadt eine
verlässliche Gesprächsbasis herzustellen, dann ist die Wahrscheinlichkeit mehr als gegeben, dass das
Problem nicht auf Seiten des Vereins entstand.“
Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen Projektpartnerinnen und Projektpartnern, die dieses
Projekt von Beginn an konstruktiv, verlässlich und auf Augenhöhe begleitet haben – das ist, wie
gesehen, keine Selbstverständlichkeit.
Unser
besonderer Dank gilt den beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie dem Team der Ense-
Schule Bad Wildungen, Projektlehrer Arnd Gresenz, der Deutschen Billard-Union, dem Pool-Billard
Bundestrainer Ralph Eckert, dem Landessportbund Hessen, der Female Techno DJ KarateKathi, dem
HR- und ARD Sportredakteur Florian Naß, unseren serbischen Billardfreunden, den anderen
projektbegleitenden Schulen, dem Deutschen Olympischen Sportbund sowie dem gesamten
Sternwarten-Team der „Sterne des Sports“.
Ebenso danken wir der Volksbank, der
Waldeck-Frankenberger Bank
und allen fördernden Institutionen für eine
jederzeit transparente, klare und reibungslose Kommunikation. In all diesen Zusammenhängen
wurde das Projekt ernst genommen, Verantwortung eindeutig zugeordnet und partnerschaftlich
gehandelt.
Diese durchweg positiven Erfahrungen zeigen, dass professionelle, wertschätzende und
zielgerichtete Kommunikation auf allen Ebenen möglich ist – und im Rahmen dieses Projekts auch
vielfach gelungen ist.
Der Verein blickt mit
großer Wertschätzung auf alle Projekte und Vereine im Wettbewerb und
mit Stolz auf das bevorstehende Bundesfinale. Die
„Sterne des Sports“ machen sichtbar, was
ehrenamtliches Engagement in Deutschland leisten kann – und genau deshalb ist
Transparenz, Respekt und klare Kommunikation keine Nebensache, sondern Voraussetzung.
Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ trägt den olympischen Gedanken „Dabeisein ist alles“ wie kaum
ein anderes Ereignis.
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Bundesfinale „Sterne des Sports“
Montag, 26.01.2026
Livestream:
https://www.sportschau.de/breitensport/livestream-preisverleihung-bei-sternen-des-sports,livestream-sterne-102.html
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Link-Liste zu unseren Kooperationspartnern:
https://www.waldeck-frankenberger-bank.de/
https://ense-schule.de
https://billard-union.net
https://www.landessportbund-hessen.de
https://www.karatekathi.com
https://www.ralpheckert.com